# Portabilitaet: UNIVERSAL
# Zuletzt validiert: 2026-02-05 (Claude/BACH wiki-author)
# Naechste Pruefung: 2027-02-05
# Quellen: SGB I-XII/XIV, BMAS, Sozialrecht-Kommentare, BSG-Rechtsprechung

SOZIALGESETZBUCH (SGB I-XII) - UEBERSICHT
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Stand: 2026-02-05

WAS IST DAS SOZIALGESETZBUCH?
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Das Sozialgesetzbuch (SGB) fasst das deutsche Sozialrecht in einem
einheitlichen Gesetzeswerk zusammen. Es regelt Sozialleistungen und
Sozialversicherungen und ist Grundlage fuer den deutschen Sozialstaat.

Ziele des Sozialrechts (§ 1 SGB I):
  - Menschenwuerdiges Dasein sichern
  - Gleiche Voraussetzungen fuer freie Entfaltung schaffen
  - Familie schuetzen und foerdern
  - Erwerb des Lebensunterhalts ermoeglichen
  - Besondere Belastungen abwenden oder ausgleichen

GESAMTSTRUKTUR DES SGB
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  SGB I     Allgemeiner Teil
  SGB II    Grundsicherung fuer Arbeitsuchende (Buergergeld)
  SGB III   Arbeitsfoerderung
  SGB IV    Gemeinsame Vorschriften fuer die Sozialversicherung
  SGB V     Gesetzliche Krankenversicherung
  SGB VI    Gesetzliche Rentenversicherung
  SGB VII   Gesetzliche Unfallversicherung
  SGB VIII  Kinder- und Jugendhilfe
  SGB IX    Rehabilitation und Teilhabe (Eingliederungshilfe)
  SGB X     Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz
  SGB XI    Soziale Pflegeversicherung
  SGB XII   Sozialhilfe
  SGB XIV   Soziale Entschaedigung (seit 2024)

SGB I - ALLGEMEINER TEIL
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FUNKTION
  Uebergreifende Regelungen fuer alle Sozialgesetzbuecher.
  "Klammer" des gesamten Sozialrechts.

WICHTIGE INHALTE
  - Soziale Rechte (§§ 2-10 SGB I)
    → Recht auf Bildung, Arbeit, Sozialversicherung etc.
  - Aufklaerung und Beratung (§§ 13-15 SGB I)
  - Leistungsansprueche und -voraussetzungen
  - Mitwirkungspflichten der Leistungsberechtigten

BERATUNGSANSPRUCH (§ 14 SGB I)
  Jeder hat Anspruch auf Beratung ueber seine Rechte und
  Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch.

  Praxisbeispiel:
    Frau M. geht zum Jobcenter und fragt, ob sie auch
    Wohngeld beantragen kann. Das Jobcenter muss sie
    umfassend beraten, auch ueber Leistungen anderer Traeger.

SGB II - GRUNDSICHERUNG FUER ARBEITSUCHENDE (BUERGERGELD)
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ZWECK
  Sicherung des Lebensunterhalts fuer erwerbsfaehige
  Leistungsberechtigte, die ihren Bedarf nicht aus eigenem
  Einkommen/Vermoegen decken koennen.

LEISTUNGSBERECHTIGTE
  - 15-65/67 Jahre alt
  - Erwerbsfaehig (mind. 3 Std./Tag arbeiten koennen)
  - Hilfebeduertig
  - Gewoehnlicher Aufenthalt in Deutschland

LEISTUNGSARTEN

1. Buergergeld (Regelbedarf)
   Stand 2026:
   - Alleinstehende: 563 EUR
   - Partner: je 506 EUR
   - Kinder je nach Alter: 357-471 EUR

2. Kosten der Unterkunft (KdU)
   - Angemessene Miete wird uebernommen
   - Heizkosten
   - Nebenkosten

3. Mehrbedarfe
   - Alleinerziehende
   - Schwangere
   - Behinderte Menschen
   - Besondere Ernaehrung

4. Einmalleistungen
   - Erstausstattung Wohnung
   - Erstausstattung Kleidung
   - Schwangerschaft/Geburt

FOERDERN UND FORDERN

Foerdern:
  - Vermittlung in Arbeit
  - Qualifizierung, Weiterbildung
  - Eingliederungsleistungen

Fordern:
  - Mitwirkungspflichten
  - Eigenbemuehungen
  - Eingliederungsvereinbarung

Sanktionen (seit Reform abgemildert):
  - Minderung des Buergergelds bei Pflichtverletzungen
  - Max. 30% Kuerzung
  - Haertefallpruefung

TRAEGER
  - Jobcenter (gemeinsame Einrichtung BA + Kommune)
  - Optionskommunen (alleinige kommunale Traegerschaft)

SGB III - ARBEITSFOERDERUNG
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ZWECK
  Verhuetung und Beendigung von Arbeitslosigkeit.
  Traeger: Bundesagentur fuer Arbeit (BA).

LEISTUNGEN AN ARBEITNEHMER

1. Arbeitslosengeld I
   - Voraussetzung: 12 Monate Versicherungspflicht in 30 Monaten
   - Hoehe: 60% des Nettoentgelts (67% mit Kind)
   - Dauer: 6-24 Monate (je nach Alter und Beitragszeit)

2. Berufsberatung und Arbeitsvermittlung
   - Kostenlos
   - Individuell

3. Foerderung der beruflichen Weiterbildung
   - Bildungsgutschein
   - Lehrgangskosten, Fahrtkosten, Lebensunterhalt

4. Eingliederungszuschuss
   - Zuschuss an Arbeitgeber bei Einstellung

5. Gruendungszuschuss
   - Bei Aufnahme selbstaendiger Taetigkeit aus ALG I

LEISTUNGEN AN ARBEITGEBER
  - Kurzarbeitergeld
  - Eingliederungszuschuesse
  - Foerderung der betrieblichen Ausbildung

Praxisbeispiel:
  Herr K. wird nach 20 Jahren arbeitslos. Er hat Anspruch
  auf 24 Monate ALG I. Die Agentur vermittelt ihm eine
  Weiterbildung zum Industriemeister mit Bildungsgutschein.

SGB IV - GEMEINSAME VORSCHRIFTEN SOZIALVERSICHERUNG
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FUNKTION
  Uebergreifende Regelungen fuer alle Sozialversicherungszweige.

WICHTIGE INHALTE
  - Definition Beschaeftigung und Selbstaendigkeit
  - Versicherungspflicht und -freiheit
  - Beitragsrecht
  - Meldepflichten des Arbeitgebers
  - Sozialversicherungsausweis

SOZIALVERSICHERUNGSZWEIGE
  - Krankenversicherung (SGB V)
  - Rentenversicherung (SGB VI)
  - Unfallversicherung (SGB VII)
  - Arbeitslosenversicherung (SGB III)
  - Pflegeversicherung (SGB XI)

BEITRAGSBEMESSUNGSGRENZEN (Stand 2026)
  - Kranken-/Pflegeversicherung: 66.150 EUR/Jahr
  - Renten-/Arbeitslosenvers. West: 96.600 EUR/Jahr
  - Renten-/Arbeitslosenvers. Ost: 96.600 EUR/Jahr

SGB V - GESETZLICHE KRANKENVERSICHERUNG
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ZWECK
  Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Gesundheit.

VERSICHERTER PERSONENKREIS
  - Arbeitnehmer (bis Versicherungspflichtgrenze)
  - Rentner
  - Arbeitslose
  - Familienversicherte
  - Freiwillig Versicherte

LEISTUNGEN

1. Praevention und Frueherkennung
   - Vorsorgeuntersuchungen
   - Impfungen
   - Gesundheitskurse

2. Krankenbehandlung
   - Aerztliche Behandlung
   - Zahnbehandlung
   - Arzneimittel (mit Zuzahlung)
   - Heilmittel (Physio, Ergo, Logo)
   - Hilfsmittel (Brille, Rollstuhl etc.)
   - Krankenhausbehandlung

3. Krankengeld
   - Ab 7. Woche Arbeitsunfaehigkeit
   - 70% des Bruttoentgelts (max. 90% netto)
   - Max. 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren

4. Mutterschaftsleistungen
   - Mutterschaftsgeld
   - Aerztliche Betreuung

5. Rehabilitation
   - Medizinische Reha
   - Anschlussheilbehandlung

ZUZAHLUNGEN
  - 10% der Kosten, min. 5 EUR, max. 10 EUR
  - Belastungsgrenze: 2% des Einkommens (1% bei Chronikern)

SGB VI - GESETZLICHE RENTENVERSICHERUNG
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ZWECK
  Sicherung bei Alter, Erwerbsminderung und Tod.

RENTENARTEN

1. Altersrenten
   - Regelaltersrente (67 Jahre)
   - Altersrente fuer besonders langjaerig Versicherte (45 Jahre = 63/65)
   - Altersrente fuer langjaerig Versicherte (35 Jahre = mit Abzug)
   - Altersrente fuer schwerbehinderte Menschen

2. Erwerbsminderungsrenten
   - Volle EM-Rente: Weniger als 3 Std./Tag erwerbsfaehig
   - Teilweise EM-Rente: 3-6 Std./Tag erwerbsfaehig

3. Hinterbliebenenrenten
   - Witwen-/Witwerrente
   - Waisenrente

RENTENFORMEL
  Monatsrente = Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x Rentenartfaktor
                x aktueller Rentenwert

  Aktueller Rentenwert (2026 West): ca. 39,50 EUR

Praxisbeispiel:
  Wer 45 Jahre Durchschnittsverdienst hatte, hat 45 Entgeltpunkte.
  45 x 1,0 x 1,0 x 39,50 = 1.777,50 EUR Bruttorente

REHABILITATION
  - Reha vor Rente
  - Medizinische Reha
  - Berufliche Reha (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben)

SGB VII - GESETZLICHE UNFALLVERSICHERUNG
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ZWECK
  Praevention, Rehabilitation und Entschaedigung bei Arbeitsunfaellen
  und Berufskrankheiten.

VERSICHERTER PERSONENKREIS
  - Arbeitnehmer
  - Auszubildende
  - Schueler, Studierende
  - Ehrenamtlich Taetige
  - Pflegepersonen

TRAEGER
  - Berufsgenossenschaften (gewerblich)
  - Unfallkassen (oeffentlicher Dienst)

VERSICHERUNGSFAELLE

1. Arbeitsunfall
   - Unfall bei der Arbeit
   - Wegeunfall (Weg zur/von der Arbeit)

2. Berufskrankheit
   - Anerkannte Krankheiten (Liste)
   - Durch berufliche Taetigkeit verursacht

LEISTUNGEN
  - Heilbehandlung (ohne Zuzahlung!)
  - Verletztengeld
  - Umschulung/Berufliche Reha
  - Verletztenrente (bei dauerhafter MdE)
  - Hinterbliebenenleistungen

Praxisbeispiel:
  Ein Bauarbeiter stuerzt vom Geruest und verletzt sich
  schwer. Die Berufsgenossenschaft traegt alle Kosten
  der Behandlung und Reha. Bei dauerhafter Beeintraechtigung
  erhaelt er eine Verletztenrente.

SGB VIII - KINDER- UND JUGENDHILFE
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ZWECK
  Foerderung der Entwicklung junger Menschen und Unterstuetzung
  der Erziehung in der Familie.

LEISTUNGEN UND AUFGABEN

1. Jugendarbeit (§ 11)
   - Ausserschulische Jugendbildung
   - Freizeitangebote

2. Jugendsozialarbeit (§ 13)
   - Schulsozialarbeit
   - Berufsbezogene Jugendhilfe

3. Foerderung in Tageseinrichtungen (§§ 22-26)
   - Kita, Kindertagespflege
   - Rechtsanspruch ab 1 Jahr

4. Hilfe zur Erziehung (§§ 27-35)
   - Erziehungsberatung
   - Soziale Gruppenarbeit
   - Erziehungsbeistand
   - Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)
   - Vollzeitpflege (Pflegefamilie)
   - Heimerziehung

5. Eingliederungshilfe seelisch Behinderte (§ 35a)
   - Kinder/Jugendliche mit seelischer Behinderung
   - Schulbegleitung, Therapie

6. Schutzauftrag (§ 8a)
   - Gefaehrdungseinschaetzung
   - Inobhutnahme bei Gefahr

TRAEGER
  - Oeffentliche Traeger: Jugendamt
  - Freie Traeger: Wohlfahrtsverbaende, Vereine

Praxisbeispiel:
  Familie M. ist ueberfordert mit der Erziehung. Das
  Jugendamt bewilligt Sozialpädagogische Familienhilfe.
  Eine Fachkraft besucht die Familie woechentlich und
  unterstuetzt bei Erziehung und Alltagsbewaeltigung.

SGB IX - REHABILITATION UND TEILHABE
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ZWECK
  Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen
  mit Behinderungen.

LEISTUNGSGRUPPEN

1. Medizinische Rehabilitation
   - Fruehfoerderung
   - Aerztliche Behandlung
   - Hilfsmittel

2. Teilhabe am Arbeitsleben
   - Berufsvorbereitung
   - Ausbildung
   - Werkstatt fuer behinderte Menschen (WfbM)
   - Budget fuer Arbeit

3. Teilhabe an Bildung
   - Schulbegleitung
   - Studienassistenz

4. Soziale Teilhabe
   - Assistenzleistungen
   - Wohnen
   - Mobilitaet
   - Freizeitgestaltung

EINGLIEDERUNGSHILFE (Teil 2 SGB IX)
  - Seit 2020 aus Sozialhilfe herausgeloest
  - Fuer Menschen mit wesentlicher Behinderung
  - Traeger: Ueberoeffentliche Traeger (Landschaftsverbaende etc.)

SCHWERBEHINDERTENRECHT (Teil 3 SGB IX)
  - Schwerbehindertenausweis ab GdB 50
  - Nachteilsausgleiche
  - Kuendigungsschutz
  - Zusatzurlaub

Praxisbeispiel:
  Ein Mensch mit Autismus braucht Unterstuetzung im Alltag.
  Er beantragt Eingliederungshilfe und erhaelt
  Assistenzleistungen fuer 20 Stunden/Woche.

SGB X - SOZIALVERWALTUNGSVERFAHREN
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FUNKTION
  Verfahrensrecht fuer Sozialbehoerden.

WICHTIGE INHALTE

1. Verwaltungsverfahren
   - Antragsverfahren
   - Anhoerung vor nachteiligen Entscheidungen
   - Begruendungspflicht

2. Bescheide
   - Verwaltungsakte
   - Ruecknahme und Widerruf
   - Erstattung zu Unrecht erbrachter Leistungen

3. Sozialdatenschutz
   - Besonderer Schutz von Sozialdaten
   - Uebermittlung nur unter strengen Voraussetzungen

RECHTSBEHELFE
  - Widerspruch (1 Monat)
  - Klage vor Sozialgericht
  - Berufung, Revision

SGB XI - SOZIALE PFLEGEVERSICHERUNG
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ZWECK
  Absicherung des Risikos der Pflegebeduerftigkeit.

PFLEGEGRADE (seit 2017)
  - Pflegegrad 1: Geringe Beeintraechtigung
  - Pflegegrad 2: Erhebliche Beeintraechtigung
  - Pflegegrad 3: Schwere Beeintraechtigung
  - Pflegegrad 4: Schwerste Beeintraechtigung
  - Pflegegrad 5: Schwerste Beeintraechtigung mit besonderen
                  Anforderungen an die pflegerische Versorgung

LEISTUNGEN (Beispiele Pflegegrad 3, Stand 2026)
  - Pflegegeld (Angehoerigenpflege): ca. 573 EUR
  - Pflegesachleistung (Pflegedienst): ca. 1.432 EUR
  - Kombinationsleistung moeglich
  - Tages-/Nachtpflege: ca. 1.432 EUR
  - Kurzzeitpflege: ca. 1.854 EUR/Jahr
  - Verhinderungspflege: ca. 1.612 EUR/Jahr
  - Vollstationaere Pflege: ca. 1.262 EUR

EINSTUFUNG
  - Antrag bei Pflegekasse
  - Begutachtung durch MDK/Medicproof
  - Bewertung anhand von 6 Modulen

Praxisbeispiel:
  Herr S. kann sich nach Schlaganfall nicht mehr selbst
  versorgen. Die Pflegekasse stuft ihn nach Begutachtung
  in Pflegegrad 4 ein. Seine Frau pflegt ihn und erhaelt
  Pflegegeld. Zusaetzlich kommt 2x/Woche ein Pflegedienst.

SGB XII - SOZIALHILFE
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ZWECK
  Sicherung des Lebensunterhalts fuer nicht erwerbsfaehige
  Hilfebeduertige (Auffangnetz).

LEISTUNGSARTEN

1. Hilfe zum Lebensunterhalt (§§ 27-40)
   - Fuer nicht erwerbsfaehige unter 65/67 Jahren
   - Regelbedarf, KdU, Mehrbedarfe

2. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung (§§ 41-46b)
   - Ab Regelaltersgrenze oder dauerhaft erwerbsgemindert
   - Aehnliche Leistungen wie Buergergeld
   - Kein Unterhaltsrueckgriff (bis 100.000 EUR/Jahr)

3. Hilfen zur Gesundheit (§§ 47-52)
   - Fuer nicht Krankenversicherte

4. Hilfe zur Pflege (§§ 61-66a)
   - Ergaenzend zur Pflegeversicherung

5. Hilfe zur Ueberwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten (§§ 67-69)
   - Obdachlosigkeit
   - Haftentlassung

6. Hilfe in anderen Lebenslagen (§§ 70-74)
   - Blindenhilfe
   - Bestattungskosten

TRAEGER
  - Kommunen (oertliche Sozialhilfetraeger)
  - Landkreise/kreisfreie Staedte

SGB XIV - SOZIALE ENTSCHAEDIGUNG (seit 2024)
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ZWECK
  Entschaedigung von Opfern von Gewalttaten, Impfschaeden und
  anderen schaedigenden Ereignissen.

ERSETZT
  - Opferentschaedigungsgesetz (OEG)
  - Bundesversorgungsgesetz (BVG)
  - Infektionsschutzgesetz (Impfschaeden)

LEISTUNGEN
  - Krankenbehandlung
  - Entschaedigungszahlungen
  - Berufsschadensausgleich
  - Hinterbliebenenleistungen

RECHTSSCHUTZ IM SOZIALRECHT
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WIDERSPRUCH
  - Frist: 1 Monat nach Bekanntgabe des Bescheids
  - Schriftlich oder zur Niederschrift
  - Behoerde prueft erneut
  - Kein Anwaltszwang

KLAGE VOR SOZIALGERICHT
  - Frist: 1 Monat nach Widerspruchsbescheid
  - Gerichtskosten: Keine (fuer Versicherte)
  - Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe moeglich

WEITERE INSTANZEN
  - Landessozialgericht (Berufung)
  - Bundessozialgericht (Revision)

BACH-INTEGRATION
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Partner-Zuweisung:
  - Claude: Erklaerung von Anspruchsvoraussetzungen
  - Gemini: Recherche zu aktueller Rechtsprechung, Aenderungen
  - Ollama: Vertrauliche Fallanalyse (lokale Verarbeitung)

Typische Anfragen:
  - "Habe ich Anspruch auf Buergergeld?"
  - "Wie beantrage ich einen Pflegegrad?"
  - "Was ist der Unterschied zwischen SGB II und SGB XII?"
  - "Mein Antrag wurde abgelehnt - was nun?"

WICHTIGER HINWEIS
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Bei konkreten Fragen unbedingt:
  → Sozialberatungsstellen aufsuchen
  → Verbraucherzentrale
  → Sozialverbaende (VdK, SoVD, etc.)
  → Rechtsanwalt fuer Sozialrecht

Das Sozialrecht ist komplex und aendert sich haeufig.
Aktuelle Betraege und Regelungen immer pruefen!

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